50 Gäste erlebten eine großartige Show an einem kurzweiligen Ersten-Advent-Abend in Dortmund. Welche Details und Feinheiten hier berücksichtigt wurden, erkläre ich im folgenden Beitrag.

Der 1. Advent sollte für 50 Gäste in Dortmund unvergesslich werden. Marcus Magnus ist Bauchredner, Entertainer, Zauberer & Sänger und lud zum „Bauchredner-Dinner“ in die gemütliche Atmosphäre des Kleingartenvereins Ruhrwaldstrasse ein. Bekanntlich haben derartige Locations ihren „Charme“ aus den 60er Jahren nie verloren, doch wer glaubte, hier an modrigen Tischen 50 Jahre zurückgeschraubt zu sitzen, wurde eines Besseren belehrt. Das Team um Marcus Magnus hat die Räumlichkeit so in Szene gesetzt, dass man sich sofort in einer urigen Show-Atmosphäre wiederfand.

Tolle Beleuchtung mit Floor-Spots und Bühnenstrahlern, ein schlichtes Bühnenbild, bei dem die Seiten ablenkungsfrei verdeckt wurden und leichter Bühnennebel sorgten dafür, dass die Erwartungshaltung von Anfang an hoch war. Die Tische für die Gäste waren „mit Köpfchen“ platziert, sodass es keinen Sitzplatz gab, der eine schlechte Sicht zum Bühnengeschehen hatte.

Rahmen ist wichtiger als Inhalt

Ich predige ja immer, dass bei musikalischen Darbietungen – aber auch bei solchen Shows – der Rahmen wichtiger ist, als der Inhalt. Das soll heißen, dass wenn das Ambiente rundrum stimmig ist und für kleine Überraschungen sorgt, kann das Programm ruhig zweitrangig sein. Doch wie war „der Rahmen“ denn an diesem Abend gesetzt? Die Bühnengestaltung und Beleuchtung hatte ich bereits erwähnt. Auf den Tischen befand sich für jeden Gast (!!!) eine eigene Menükarte, die liebevoll zusammengerollt und mit einer Schleife am Platz lag. Gratis Mineralwasser, schöne Teelichter und ansprechend gedeckte und dekorierte Tische gaben dem Gast das Gefühl, dass man sich auf jeden anwesenden Menschen gefreut hat.

Marcus Magnus Bauchredner Dinner Dortmund 1. AdventZu Beginn lief über der Bühne ein elektronisches „Laufband“ mit kurzen lustigen Sprüchen. Das Service-Personal war flink, aufmerksam, schnell und zuverlässig. Am Abend stand ein 4-Gänge-Menü auf dem Plan, welches ebenfalls mit Bedacht ausgewählt wurde. Keine feinen Häppchen für die High Society, die schön aussehen und nicht satt machen, sondern ein passendes und deftiges westfälisches Menü. Genau passend, denn wir befinden uns hier mitten in Westfalen und auch Marcus Magnus selbst ist durch und durch ein westfälischer Jung. Der Rahmen dieser Veranstaltung war also schonmal klasse. Und das Programm?

Wie war das Programm

Marcus Magnus eröffnete den Abend mit einer kleinen Einführung in den Ablauf, was er gleichzeitig mit einer witzigen Nummer zum Thema „Notausgänge“ verbunden hatte und das Publikum direkt ins Geschehen integrierte. Zwischen den Dinnergängen gab es dann Showprogramm, wie man es von Marcus Magnus kennt. Seine Bühnengefährten „Opa Willi“, „Charly“ und „Lou Louis“ machten das Programm rund, kurzweilig und boten für jeden eine gute Mischung aus Humor, Witz und Unterhaltung. Zwischendurch wurde immer wieder das Publikum mit in die Show eingebunden – und zwar geschickt, ungezwungen und nicht aufdringlich. So mag ich das!

Fazit

Ein gelungener und fantastischer Abend in toller Atmosphäre. Marcus Magnus stand nach der Show noch für alle Gäste zu lockeren Gesprächen zur Verfügung. Insgesamt wurde hier großen Wert auf die Details gelegt, die Gäste fühlten sich pudelwohl, waren super unterhalten, lecker beköstigt und hatten sichtlich jede Menge Spass. Besonders beeindruckend war der Abschluss mit „Lou Louis“, an dem ich hin- und hergerissen war, ob das live gesungen wurde. Die Antwort gab es aber anschliessend: JA, das war natürlich live! Wow, Hut ab. Ich durfte mich selbst dabei erwischen, wie ich jedes Mal in die Story der Figuren eingetaucht bin und schlichtweg fasziniert war. Toll gemacht und Danke Marcus!

Rahmen super, Programm super, Ambiente toll! Eine absolute Empfehlung.